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Rauchverbote in Europa

ADAC: Auch Spanien sagt blauem Dunst den Kampf an


19.04.2006
Rauchen in der Öffentlichkeit wird in immer mehr Ländern Europas verboten. Jüngstes Beispiel ist Spanien, das den Glimmstängel aus Bürogebäuden, Einkaufszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln verbannt hat. Bereits eingeführt sind Rauchverbote in Schweden, Finnland, Italien, Irland, Norwegen, Malta, Mazedonien und dem Schweizer Kanton Tessin. Außerhalb Europas muss man beispielsweise in Kuba, zahlreichen Städten und Gemeinden der USA (zum Beispiel Kalifornien, Washington und Montana) sowie in Neuseeland auf die Zigarette verzichten. In einigen Ländern werden Verstöße gegen das Rauchverbot besonders hart bestraft:
  • Seit Januar 2005 gilt in Italien ein Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen – auch in Bars, Restaurants und Diskotheken. Bei Missachtung muss der Raucher mit einer Strafe zwischen 27,50 und 275 Euro rechnen. Gastwirte sind verpflichtet, die Raucher bei der Polizei anzuzeigen. Zigarettenqualm in der Nähe von Schwangeren oder Kindern kann den Raucher das Doppelte kosten. Wenn Gastwirte die Einhaltung des Rauchverbots nicht überwachen, drohen Strafen zwischen 220 und 2200 Euro.
  • In Irland ist das Rauchen in allen öffentlichen geschlossenen Räumen und an allen Arbeitsplätzen untersagt. Bei Verstößen werden Geldbußen bis zu 3000 Euro fällig.
  • Wer in Spanien das Rauchverbot missachtet, muss mit einer Strafe von mindestens 30 Euro rechnen.
In den meisten Ländern ist der Griff zur Zigarette im Freiluftbereich von Kneipen, Restaurants und Cafés weiterhin erlaubt. In Deutschland sind bislang nur Bahnhöfe und Flughäfen in bestimmten Bereichen qualmfrei. Weitere Rauchverbote sind in Frankreich, Tschechien, Nordirland, England, Schottland, Portugal und Lettland geplant.


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