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Paintball und Gotcha: Mit Farbe um sich schießen

© MEV
02.07.2007
Von unserer Redakteurin Kerstin Cornelius

Bei Paintball bzw. Gotcha handelt es sich um ein Spiel, bei dem mindestens zwei Spieler versuchen, durch die Benutzung von Luftdruckpistolen verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Wird ein Gegenspieler von einer Kugel getroffen, d.h. „markiert“, so ist das Spiel für ihn zu Ende.

Die farbigen Kugeln bestehen aus Gelantine und sind mit Lebensmittelfarbe gefüllt; sie werden durch den Gasdruck einer CO2- oder Lufdruckflasche mit dem sogenannten Markierer verschossen.

In Deutschland wird Paintball gerne „Gotcha“ genannt, international spricht man jedoch immer von Paintball. Erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres ist es in Deutschland erlaubt, Paintball zu spielen. Wer dagegen verstößt, muss mit Geld- und Freiheitsstrafen rechnen! Die Luftdruckpistolen (Paintball-Markierer) sind in Deutchland ab 18 Jahren frei verkäuflich und müssen das F-Zeichen (ein F im Fünfeck) tragen.

Die Paintball-Markierer dürfen nicht an beliebigen Orten, sondern nur auf dafür bestimmtem Gelände benutzt werden. Damit kein unbeteiligter Passant verletzt wird, muss das Gelände umfriedet, z.B. umzäunt, sein. Ebenso ist es wichtig, dass das Gelände ausreichend geschützt wird (z.B. durch ein Netz), so dass kein Schuss das Gelände verlassen kann.

Beim Transport der Paintball-Markierer ist darauf zu achten, dass sie in einem verschlossenen Behältnis getrennt von der Munition aufbewahrt werden müssen.



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