Themenguide.de
Themenguide.de
  THEMENGUIDE Specials
Interaktiv
GelbeSeiten

Freizeit, Sport & Hobby

Inline-Skaten - mehr als vier Rollen unterm Fuß

© LSB NRW e.V.
02.07.2007
Von unserer Redakteurin Tanja Maric

Skaten ist in den letzten Jahren zu einer beliebten Fortbewegungsmethode und Freizeitbeschäftigung geworden. Schnell und wendig kann man sich auf den Straßen mit den Inline-Skatern bewegen. Auf den Straßen? Das ist eigentlich nicht richtig. Denn auch Skater müssen sich an die Straßenverkehrsordnung halten und die stuft Skater als Fußgänger und die Inline-Skates als Spielgerät ein.

Der Skatesport verlangt darum große Aufmerksamkeit, Geschicklichkeit und die richtigen Plätze zum Fahren. Besonders gut eignen sich Inline-Skating-Hallen oder Outdoor-Parks und asphaltierte Flächen, die keinen motorisierten Verkehr haben, z. B. Schulhöfe, abgetaute Eissporthallen, Parkplätze, Verkehrsschulen und Wege um Seen oder in Parks – dabei muss aber immer auf die öffentliche Nutzungsberechtigung geachtet werden.

Da diese Sportart immer mehr an Bedeutung gewinnt, wurde sie vom Deutschen Sportbund zum möglichen Bestandteil des Deutschen Sportabzeichens erklärt.

Die richtige Fahrtechnik
Der Skatesport birgt eine Menge Verletzungsgefahren, die aber gut durch qualitativ hochwertige Schuhe, zusätzliche Schutzausrüstung und natürlich eine geübte und sichere Fahrweise verringert werden können. Für Einsteiger empfiehlt sich darum ein Anfängerkurs, der vielerorts für jedes Alter günstig angeboten wird. Vorraussetzung für eine sichere Fahrt und Spaß an dem Sport sind die Basistechniken des Inlineskatens: Vorwärts- und Kurvenfahren bzw. Ausweichen, Bremsen und Fallen. Das Fahren in der Gruppe verlangt besondere Kommunikation und Verhaltensregeln, damit Unfälle vermieden werden.

Beratung und gute Passform
Die richtigen „Sportgeräte“ sind wichtig. Bei den Skatschuhen sollte laut Stiftung Warentest nicht gegeizt werden. Teurere Inlineskate-Modelle bringen in der Regel auch eine bessere Qualität mit, so dass die Schuhe der hohen Belastung beim Fahren auch standhalten. Laut der Stiftung lohnen sich Investitionen ab 125 Euro.

Beim Einkauf der Schuhe sollte unbedingt auf dir richtige Passform und Größe geachtet werden, da sich der Skateschuh nicht an den Fuß anpasst. Drückt er beim Kauf, dann wird er auch bei jeder Fahrt drücken. Dennoch sollte der Schuh nicht zu locker am Fuß sitzen, denn dann geht die Balancefähigkeit verloren und der Fahrer kann sich mit den Skates nicht ausreichend vom Untergrund abdrücken.
Außerdem gibt es neben den gängigen Unisex-Modellen spezielle Passformen für Frauen, die ein schmaleres Fußbett und einen niedrigeren Beinschaft haben.

Maßgeblich für das Skaten sind auch die Rollen und Kugellager unter den Schuhen: Kleinere Rollen beschleunigen schneller und sind wendiger, während sich größere Rollen besser eignen für lange Strecken und dauerhaft hohe Geschwindigkeit. Außerdem haben weichere Rollen mehr Grip und Dämpfen unebene Untergründe besser ab. Härtete Rollen sorgen wiederum für mehr Geschwindigkeit.

Einsteiger sollten sich in jedem Fall vom Fachpersonal beraten lassen – nicht zuletzt, damit sie am Ende nicht mit einem Halfpipe-Stuntschuh, statt einem Street-Schuh dastehen.

Schutzbekleidung
Als Schutzbekleidung sind Helm, Handgelenk-, Ellenbogen- und Knieschützer sehr empfehlenswert. Auch hier sollte auf entsprechende Widerstandsfähigkeit und Qualität geachtet werden.

Aktivitäten
In vielen Städten finden regelmäßig Skate-Events statt. Beliebt sind die „Skate By Night“-Veranstaltungen. Diese finden unter anderem in Hannover, Hildesheim, Düsseldorf, Göttingen und Berlin statt.



zum Seitenanfang






© 2010 Themenguide.de - Urlaub, Reiseinformationen, Reisen